Am ersten Sonntag im Februar erlebten die Gottesdienstbesucher in Remseck Freud und Leid zugleich. Der Besuch des Bezirksvorstehers erfreute die Teilnehmer, die Verabschiedung einer Familie sorgte dagegen für Wehmut. Schließlich gab es noch einen entspannten Ausklang des Vormittags beim monatlichen Kirchenkaffee.
Bezirksevangelist Manfred Keim, der Bezirksvorsteher des neuapostolischen Kirchenbezirks Stuttgart-Bad Cannstatt, war gleich zu Beginn seiner Predigt vom Vortrag des gemischten Chores begeistert: »Ich denke, jeder von euch hätte gerne mitgesungen«. Er bezog sich dabei auf die Passage »Gott ist da, er ist unbegreiflich nah!« aus dem Lied »Singt ein Lied von Gott« (Chorbuch 344).
Mit seinen Ausführungen zum Bibelwort aus Apostelgeschichte 2,39 unterstrich er unter anderem, dass nur derjenige das Evangelium glaubwürdig weitergeben könne, der selbst davon überzeugt sei. Dies gelte insbesondere für die nächsten Generationen, so der Bezirksevangelist weiter.
Nach dem Gottesdienst übernahm der Gemeindevorsteher, Evangelist Georg Kowarsch, die unliebsame Aufgabe, eine Familie zu verabschieden. Sie haben wegen des erwarteten weiteren Nachwuchses mehr Platzbedarf und daher eine größere Immobilie in Stuttgart erworben.
Die Eheleute hatten in Remseck geheiratet und die Taufe des ersten Kindes gefeiert. Als Diakon und Vizedirigent war er in Remseck aktiv. Der Vorsteher stellte der Familie eine »Greeen-Card« aus, mit der sie jederzeit in Remseck willkommen seien.
Beim anschließenden Kirchenkaffe hatten alle Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, sich über das Erlebte auszutauschen.
Bericht: DB
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