Am Sonntag, 17. März 2024 feierten die Gemeinden Korb und Waiblingen-Bittenfeld gemeinsam einen Gottesdienst, in dem der Bezirksvorsteher, Bezirksevangelist Manfred Keim, zwei jungen Seelen den Segen zur Heiligen Wassertaufe spendete. Dazu waren viele Gäste gekommen.
Als Grundlage für seine Predigt verwendete er 1. Korinther 11, Verse 23b und 24: »Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach’s und sprach: Das ist mein Leib für euch; das tut zu meinem Gedächtnis.«
Passionszeit
Nach der Begrüßung ging der Bezirksvorsteher auf das Bibelwort ein. Er verwies auf die von Aschermittwoch bis Karsamstag dauernde Passionszeit. Jeder durchlebe hin und wieder eine persönliche Passions- und Leidenszeit. Der Gottesdienst sei die Gelegenheit, davon eine Auszeit zu nehmen. Sich dem zuzuwenden, der weiß, was Leiden bedeutet, sei hierfür hilfreich. »Jesus hat mit seinem Leiden freiwillig die Sündenlast der Menschen auf sich genommen. Das ist der größte Liebesbeweis Gottes zu den Menschen und es zeigt die Solidarität von Jesus. Berührt uns das noch?«, fragte er die Versammelten.
Heilsangebot und Abendmahlsfeier
Aufgrund des großen Leids auf der Welt könne man täglich an der Klagemauer stehen, so der Bezirksevangelist. Dem gegenüber stellte er das Heilsangebot Gottes, das einen Mehrwert im Leben schenke und zur Dankbarkeit anrege. Er machte deutlich, dass der Gläubige während der Abendmahlsfeier dem Heilsangebot Jesu am nächsten komme.
Anschließend beleuchtete der Bezirksvorsteher drei Aspekte des Abendmahls:
Schließlich machte der Bezirksvorsteher deutlich, dass jeder, der Jesus nachfolgt, auch eine Aufgabe habe. Die frohe Botschaft weiterzutragen, sei eine Bereicherung für das eigene Leben und das der Menschen, mit denen man Kontakt hat.
Der Vorsteher der Gemeinde Korb, Hirte Udo Bayer, unterstrich in seinem Predigtbeitrag die Aussage des Dienstleiters, dass es keine größere Liebe gebe, als die von Jesus zu den Menschen, der sein Leben für sie gegeben habe. Er betonte, dass der Mensch in seiner Entscheidung frei sei. Der Hirte verlieh daher seiner Freude Ausdruck, dass die Eltern der Täuflinge freiwillig vor den Altar träten, um ihnen christliche Werte vermitteln zu lassen.
Bei der Taufhandlung führte der Bezirksvorsteher aus, dass Jesus die Kinder liebe und sie immer in den Mittelpunkt gestellt habe. Weil sie noch nicht selbst die Verantwortung für ihren Glauben übernehmen könnten, seien die Eltern zunächst das Bindeglied zu Gott. Es sei unter anderem ihre Aufgabe, den Kindern das Beten zu lehren und ihnen den Glauben vorzuleben.
Der Bezirksvorsteher schenkte den Eltern als Taufspruch Jesaja 12, Vers 2: »Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.«
Der Gottesdienst wurde begleitet von Orgelspiel, den Sängern des Gemeindechors und dem Kinderchor, der die Taufhandlung einleitete und den musikalischenSchlusspunkt setzte.
Text: OI
Bilder: KE