Am Abend vor dem Gottesdienst für Entschlafene gab es für den gesamten Bezirk eine Andacht in wundervoller Atmosphäre. Diese Feierstunde wurde in der Gemeinde Korb im Besonderen den „Sternenkindern“ gewidmet.
Durch den Abend führte Bezirksevangelist Gerhard Greiner i.R..
Er begann mit den friedvollen Gedanken von Ludwig Uhland:
Du kamst, Du gingst mit leiser Spur,
Ein flücht'ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
Es war kein Abend der Trauer, sondern eine feinfühlige Einstimmung auf den Sonntag. Dankbarkeit und Liebe, Frieden und Harmonie, Zuversicht – waren die leitenden Gedanken, die Frieden und Ruhe schenkten.
Sternenkinder nennt man verstorbene Kinder, insbesondere wenn sie vor, während oder bald nach der Geburt gestorben sind.
Bezirksevangelist Greiner i.R. schilderte auch durch eigene Erlebnisse, wie man mit der Verbundenheit zu Gott gestärkt aus Schicksalsschlägen gelenkt werden kann.
Ergänzend gab es 2 Lesungen aus dem Psalm 91 und Gedanken aus dem jüdischen Gebetsbuch „Wenn das Leben mit dem Tod beginnt“ – vorgetragen von Regina Gerl und Nicole Hetzer.
Zwischen den Beiträgen wurde die recht gut besuchte Kirchengemeinde mit virtuos vorgetragenen Klängen eines Musikensembles erfüllt: Juliette Berggötz am Cello und Götz Nagel am Klavier und Orgel. Es waren wohltuende Musikstücke für die Seele wie z. B. „Wenn Friede mit Gott“; „Werde stille meine Seele“; „Gehe nicht vorbei o Heiland“; „Zu des Heilands Füßen ist mein Lieblingsort“ u.v.m.
Der Abend endete mit Schlussworten durch Bezirksvorsteher Michael Birk sowie einem Fürbittgebet und gemeinsamen Abschlusslied.
Jeder Teilnehmer durfte anschließend einen Glasstein aus einer Schale nehmen und mit eigenen Gedanken und Wünschen an den Altar für den Gottesdienst am Sonntag legen.
Beitrag: LN
Bilder: KE