Am 6. Mai 2026 besuchte Apostel Jürgen Loy die Gemeinde Berglen-Steinach und feierte dort einen Gottesdienst, zu dem auch die eng mit Berglen-Steinach verbundene Gemeinde Winnenden eingeladen war.
Der Predigt lagen die Verse 4 und 6 des 40. Psalms zugrunde: »Er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und auf den Herrn hoffen. Herr, mein Gott, groß sind deine Wunder und deine Gedanken, die du an uns beweisest; dir ist nichts gleich! Ich will sie verkündigen und davon sagen, wiewohl sie nicht zu zählen sind.«
Eingehend auf das gemeinsam gesungene Eingangslied: »Ich singe Dir mit Herz und Mund« (Gesangbuch Nr. 258) führte der Apostel aus, dass ihm bewusst sei, dass aufgrund der jeweiligen persönlichen Situation nicht jedem zum Singen zumute sei. Die Heilige Schrift kenne aber auch Klagelieder, die Raum für Zuversicht und Bitte schaffen können. Das „neue Lied“ sei der Ausdruck eines veränderten Herzens.
Apostel Loy verwies dabei auch auf das verbindende Element des gemeinsamen Gesanges. Gemeinsamer Lobpreis zu Gott verstärke sich und gebe Kraft, den Glaubensweg trotz Hindernissen zu gehen.
Der Psalmist erzählt mit dem Bibelwort von seinen erlebten Wundern, die sich oft auch im Kleinen zeigen. Auch wir Christen könnten solche Wunderlieder anstimmen und so andere Menschen erreichen. Das größte Wunder sei, dass Gott selbst Mensch geworden ist, indem er Jesus Christus zum Heil und zur Erlösung der Menschen sandte, so der Apostel weiter.
Die Chöre der beiden Gemeinden hatten sich in diesem Sinn bereits zusammengetan und sorgten für eine wohltuende musikalische Umrahmung der abendlichen Gottesdienstfeier.
Text und Fotos: VK