Im April gab es wieder zwei interessante Aktivitäten für die Sonntagsschulkinder der Bezirke Stuttgart-Fellbach und Stuttgart-Bad Cannstatt.
Am 18. April trafen sie sich schon um 9 Uhr bei Sonnenschein am Parkplatz der Grillstelle Karlstein in Weinstadt. Und schon ertönte aus dem Wald ein Jagdhorn. Gespannt machten sich einige Kinder auf und trafen den Jäger, der auf sie wartete. Zu Anfang erzählte er einiges über seinen Wald und die Pflanzen sowie Tiere, die darin leben.
Anschließend bekamen alle ein Holzschild, auf das sie ihren Namen schrieben. Dann ging es los in den Wald hinein. Unterwegs gab es immer wieder Fragen der Kinder, die der Jäger geduldig beantwortete; dazu auch die eine oder andere Information des Jägers. Besonders spannend war der Jägerhochstand, auf den alle Kinder klettern und die Aussicht genießen durften. Ein weiteres Highlight der Wanderung durch den Wald, war das Suchen von Tieren, die zuvor vom Jäger versteckt worden waren. Trotz aller Anstrengung und intensiver Suche blieben ein paar Tiere unentdeckt.
Nach spannenden drei Stunden machten sich alle auf den Rückweg zum Grillplatz. Dort wurden Würstchen gegrillt und knuspriges Stockbrot gebacken. Und zwar sowohl salzig als auch süß. Danach nützten die Kinder noch lange das herrliche Wetter zum Spielen.
Eine Woche später, am Sonntag, den 26. April, fand der erste Kindergottesdienst Plus dieses Jahres in Aichwald statt. Die hübsche Deko am Altar mit der Aufschrift »Gutes tun« stimmte alle auf das Thema des Gottesdienstes ein. Dazu trugen auch die gesungenen und musizierten Lieder bei.
Als Grundlage für den Gottesdienst verwendete Priester Alexander Wolff aus der Gemeinde Fellbach 1. Petrus 3, 13. Weil er mit einem Rucksack zum Altar ging, war die Spannung groß, was sich wohl darin befindet.
Da das Bibelwort für die Kinder schwer zu verstehen war, gab es gleich zu Beginn noch eine Lesung aus einer anderen Bibelübersetzung, um den Text für die Kinder verständlicher zu machen: »Keiner kann euch reinlegen, wenn ihr wirklich gute Sachen machen wollt, oder?«
Priester Wolff erzählte die Geschichte von einer älteren Frau, die in der S-Bahn ihre Flöte auspackte und ein Lied spielte. Sie hatte Geburtstag und fühlte sich sehr einsam. Dann berichtete er von den Reaktionen der anderen Fahrgäste.
Nach seiner Predigt bat er Diakon Benjamin Bayer aus der Gemeinde Hohenacker um einen Wortbeitrag. Auch bei ihm beteiligten sich die Kinder mit vielen guten Ideen, wie man Gutes tun kann, am Gottesdienst.
Der rote Faden aller Predigtbeiträge war, dass Gott nur Gutes für seine Kinder im Sinn hat. Ferner die Anregung, auch so zu handeln, wie Gott: Anderen helfen und ihnen Gutes tun. Dies tue niemand nur für sich und die anderen, sondern auch für Gott.
Mit großer Spannung durften danach einige Kinder Dinge aus dem Rucksack holen, die auch damit zu tun hatten, etwas Gutes zu tun. So fand sich darin unter anderem eine Vesperdose. Der damit verbundene Gedanke war, das Vesper mit jemandem zu teilen, der nichts hat. Auch ein Herz wurde zutage gefördert als Symbol dafür, ein offenes Herz für andere zu haben.
Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kinderchor und vom Orchester. Nach dem Gottesdienst gab es Mittagessen und viel Zeit zum Spielen und für schöne Gemeinschaft.
Bericht: SvSt
Bilder: SiR und JB