Vom 7. bis zum 9. August 2026 begaben sich die Kinder und Jugendlichen der neuapostolischen Kirchengemeinde Remseck auf ihren alljährlichen Ausflug. Dieses Mal ging es wie im Vorjahr nach Pfullingen. Zum Thema »Wasser« erlebten sie während der drei Tage auch eine Überraschung.
Die mit Menschen und Material voll beladenen Autos fuhren am Freitagnachmittag von der Kirche in der Neckarremser Uhlandstraße los. Nach etwa eineinhalbstündiger Fahrt war das Freizeitheim des CVJM bei Pfullingen erreicht. Die Belegung der Zimmer war schnell geregelt, sodass die Kinder und Jugendlichen die Anlage und das Gelände erkunden konnten. Währenddessen verteilten fleißge Heinzelmännchen 120 kleine Entchen im ganzen Haus, die dann über das Wochenende mit viel Spaß gesucht wurden. Ein paar waren so gut vertsteckt, dass sie jetzt ein neues Zuhause gefunden haben.
Wegen der herrschenden Trockenheit war es leider nicht gestattet, zum Abendessen das Lagerfeuer anzuheizen. Die Würstchen und der Grillkäse wurden aber auch in der riesigen schwenkbaren Pfanne knusprig braun. Dazu gab es verschiedene Salate und Brot. Ein frisch-fruchtiger Nachtisch bildete den Schluss der Speisefolge.
Das Highlight im wahren Wortsinne waren die Knicklichter, die nach Einbruch der Dunkelheit für eine besondere Lichtstimmung und viel Freude sorgten. Nach einem Tanz zum Lied »Macarena« warfen die Teilnehmer die leuchtenden Kreise zwischen sich hin und her. Mit witzigen Spielen klang der Tag aus.
Nach dem Frühstück am Samstag machten sich die Ausflügler auf zum Wanderparkplatz am Gönninger See. Von dort ging es entlang eines Bächleins zu einem Wasserfall, der – Überraschung! – wegen der Trockenheit leider kein Wasser führte. So konnten die Wanderer im Bett des Wasserfalls nach oben gelangen. Unterwegs nahmen sie noch zwei Wasserproben mit ziemlich trüber Brühe. Als sie zum See zurückgekehrt waren, nahmen sie ihr selbst zubereitetes Vesper ein.
Zurück im Freizeitheim sahen sie einen interessanten Film über die Frischwasserversorgung der Stadt München. Anschließend begaben sie sich auf die Terrasse, wo sie eine eigene kleine Kläranlage mit Kies-, Sand- und Aktivkohlefilter bauten. Damit wurden die Wasserproben gereinigt und siehe da: Es funktionierte ganz ordentlich. Danach durfte sich, wer wollte, schminken lassen. Viele Gesichter glitzerten dann sehr bunt. Auch der Vorsteher kam nicht drum herum.
Passend zum Thema war das Abendessen, das sie auch auf der Terrasse genießen konnten: Als Vorspeise wurde eine Suppe gereicht, in der Nudeln in Fischform schwammen. Als Hauptgang dann Fisch- und Gemüsestäbchen mit Kartoffelsalat. Und schließlich Bananen in Delfinform mit Beeren und Vanille- bzw. Schokoeis. Als kleine Wellnessanwendung bekamen anschließend alle eine kosmetische Maske verpasst, was für allgemeine Erheiterung sorgte. Bei angeregten Gesprächen und mit Spielen neigte sich der Samstag ebenfalls seinem Ende entgegen.
Nach dem Frühstück und dem Gottesdienst am Sonntagvormittag hatten die Kinder und Jugendlichen noch etwas Zeit zum Entspannen. Einige gingen auf den Abenteuerspielplatz der Anlage, andere spielten Schach oder lasen ein Buch.
Das traditionelle Mittagessen am Sonntag bestand wieder aus Spaghetti mit Tomatensauce und Salat. Zum Nachtisch gab es nochmal Eis. Und schon war es wieder Zeit, alles zusammenzupacken und die Räume durchzufegen, bevor es wieder auf die Heimreise ging.
Allen Helfern und Unterstützern gilt der Dank für ihr großartiges Engagement.
Bericht: DB
Bilder: MH, S&DB