Am 19. April 2026 feierte die neuapostolische Kirchengemeinde Schwaikheim ihr 75-jähriges Gemeindejubiläum. Den Auftakt bildete ein besonderer Festgottesdienst. Um dieses Ereignis gebührend zu würdigen, folgten noch weitere Programmpunkte.
Im Mittelpunkt der Predigt stand das biblische Wort aus dem 16. Vers im 8. Kapitel des Lukasevangeliums, das der stellvertretende Bezirksvorsteher, Priester Jens Reißing, in seiner Predigt thematisierte. Er stellte das Licht als Symbol für die Gegenwart Gottes, seine Wahrheit sowie seine rettende und begleitende Kraft heraus und zog eine eindrucksvolle Verbindung zu den 75 Jahren, seit denen die Gemeinde besteht.
Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Ludwig Meßmer, ließ anhand einer Chronik die Geschichte der Gemeinde Revue passieren. Er bedankte sich zunächst beim allmächtigen Gott für seinen Beistand und seine unendliche Liebe, durch die aus bescheidenen Anfängen in einer kleinen Wohnung eine stattliche Gemeinde mit eigenem Kirchengebäude entstehen konnte. Dieses Gebäude sei mittlerweile nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch Heimat für viele Gemeindemitglieder geworden, so Priester Meßmer.
In ihrem Grußwort würdigte Bürgermeisterin Dr. Astrid Loff das Engagement der Gemeinde, das sich in einem vielfältigen Gemeindeleben über alle Altersgruppen hinweg zeige. Besonders hob sie die guten Beziehungen zur politischen Gemeinde, die Ökumene sowie die Verbundenheit mit den weiteren örtlichen Religionsgemeinschaften hervor.
Nach dem Gottesdienst hatten die Festteilnehmer die Möglichkeit, sich an Schautafeln über die Gemeindegeschichte zu informieren. Bei einem gemeinsamen Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen fand ein reger Austausch zwischen aktiven und ehemaligen Gemeindemitgliedern statt. Viele schöne Begegnungen und gemeinsam erlebte Momente machten den Tag zu einem belebenden Ereignis.
Mit einem dankbaren Blick auf die Vergangenheit schaut die neuapostolische Kirchengemeinde Schwaikheim zuversichtlich in die Zukunft. Die Gemeinde erwartet die Wiederkunft von Jesus Christus. Ferner sieht sie es als ihre Aufgabe an, ihren Beitrag in der Gesellschaft zu leisten, damit der christliche Glaube das Leben möglichst vieler Menschen bereichern kann.
Text: LM
Bilder: JH