Am 3. Adventsonntag durfte die Gemeinde Waiblingen einen besonderen Gottesdienst durch Vorsteher Simon Züfle erleben, in dem die Geschwister Uwe und Monika G. den Segen zu ihrer Rubinhochzeit erhielten.
Das Bibelwort zu diesem Gottesdienst stand in Matthäus 9, 27: „Und als Jesus von dort weiterging folgten ihm zwei Blinde und schrien: du Sohn Davids erbarme dich unser.“
Der Vorsteher führte aus, dass Jesus Christus auch heute persönlich zu jeder Seele kommt und eine innige Beziehung herstellen möchte. Der Glaube an die Hilfe durch Jesus stand im Mittelpunkt der beiden Blinden. Sie erkannten Jesus als den verheißenen Messias des Volkes Israel. Während es in dieser Begebenheit vor allem um die natürliche Blindheit geht, leiden wir bisweilen an geistlicher Blindheit. In unserer Beziehung zu Mitmenschen und zu Gott sind wir manchmal auf einem Auge blind oder unser Blick ist durch einen blinden Fleck getrübt. Die beiden Blinden sind zu Jesus gekommen, sie haben ihm vertraut und an ihn geglaubt, sodass er ihnen die Augen öffnete. Auch wir sollen darauf achten, dass wir eine klare Perspektive haben in unserem Glaubensleben und die Hilfe durch Jesus Christus erkennen.
Nach der Sündenvergebung und dem Heiligen Abendmahl spendete der Vorsteher dem Rubin-Hochzeitspaar den Segen. In seiner Ansprache verwies er auf drei Eigenschaften des roten Rubins, Wärmeleitfähigkeit, Robustheit und Kostbarkeit, und übertrug diese auf den bisherigen Weg des Ehepaars. Er gab dem Rubin-Hochzeitspaar das Wort aus Psalm 121, 1-3 mit auf den Weg: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.“
Beitrag B.H..
Bilder A.K.