Am Samstag, den 6. Dezember 2025, feierte die neuapostolische Kirchengemeinde Waiblingen das 50-jährige Bestehen ihres Kirchengebäudes in der Schorndorfer Straße.
Zu diesem festlichen Anlass waren aktuelle und ehemalige Gemeindemitglieder, Freunde der Gemeinde sowie Vertreter von Kirchen und der Stadt herzlich eingeladen.
Nach der Begrüßung durch das Moderatorenteam eröffnete ein Orgelpräludium von Rinck den Festakt. In seiner anschließenden Ansprache ging Gemeindevorsteher Simon Züfle auf das Bibelwort aus Habakuk 2,20 ein: „Der Herr ist in seinem heiligen Tempel. Es sei vor ihm stille alle Welt“. Das Kirchengebäude wurde als Ort beschrieben, an dem Menschen zur Ruhe kommen, Gott begegnen und ihre Lebensgeschichten vor ihn tragen dürfen. Zugleich wurde der Blick nach vorne gerichtet: als Einladung, diesen Raum auch weiterhin mit Glauben, Gebet und lebendiger Gemeinschaft zu füllen.
Grußworte sprachen unter anderem der Waiblinger Oberbürgermeister Sebastian Wolf sowie Frau Dr. Sabine Fischer, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Waiblingen. Oberbürgermeister Wolf betonte seine Dankbarkeit darüber, dass das Kirchengebäude seit fünf Jahrzehnten einen festen Platz im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben der Stadt einnimmt. Frau Dr. Fischer zeigte sich erfreut über die herzliche Atmosphäre und hob die gewachsene ökumenische Zusammenarbeit hervor, etwa bei der Nacht der offenen Kirchen oder beim ökumenischen Frauengebetstag.
Musikalisch wurde der Festakt durch mehrere Beiträge bereichert. Der Chor der Gemeinde trug mit Klavierbegleitung das Stück „Angels’ Carol“ von John Rutter vor und begeisterte damit die Zuhörerinnen und Zuhörer. Ein Orgelstück von Friedhelm Deis bildete den stimmungsvollen Abschluss des offiziellen Programms.
Im Anschluss waren alle Gäste zu einem Sektempfang eingeladen. An bereitgestellten Bildertafeln konnten sich die Besucher über Aktivitäten, Ereignisse und Entwicklungen aus fünf Jahrzehnten Gemeindeleben informieren. Dabei kam es zu vielen persönlichen Gesprächen und einem lebendigen Austausch über Erinnerungen und gemeinsame Erfahrungen. So wurde das Jubiläum nicht nur zu einem Rückblick auf Vergangenes, sondern auch zu einem dankbaren Ausblick: auf ein Kirchengebäude, das seit 50 Jahren von Menschen mit Glauben und Liebe erfüllt wird und auch künftig ein Ort der Begegnung mit Gott und miteinander sein soll.
Beitrag BH
Bilder AK