Unter dem Motto „Gottes Wort ist wie ein Licht in der Nacht“ stimmte sich die neuapostolische Kirchengemeinde Waiblingen an Heiligabend feierlich auf das Weihnachtsfest ein.
Zu Beginn der Andacht sang die Gemeinde gemeinsam das Lied „Lobt Gott, ihr Christen all zugleich“. Nach einem Gebet erläuterte Priester Jan Greiner, stellvertretender Vorsteher der neuapostolischen Kirchengemeinde Waiblingen, den Ablauf der Andacht. Er wies darauf hin, dass das zum Altar getragene Licht das Friedenslicht ist, das Jugendliche jedes Jahr vor Weihnachten von Bethlehem aus in viele Länder der Welt bringen.
Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ folgte die Geschichte von den vier Lichtern des Hirten Simon, unterbrochen vom Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“.
Die Geschichte erzählte von einem Hirtenjungen, der sein Lamm verloren hatte. Auf der Suche erhielt er eine Laterne mit vier Lichtern. Auf seinem Weg verschenkte er eines nach dem anderen, bis ihm schließlich nur noch ein einziges Licht blieb. Doch gerade mit diesem letzten Licht fand er sein Lamm an der Krippe wieder.
Es schlossen sich die Fürbitten an:
Zwischen den einzelnen Fürbitten sang die Gemeinde jeweils eine Strophe des Liedes „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“, das im Anschluss als Kanon nochmals vertieft wurde.
Die Bibellesung aus Lukas 2, 1–20 erinnerte an das Weihnachtsgeschehen. Zum Abschluss erklang ein stimmungsvolles Musikstück mit Gitarre und Violine. Nach dem Schlussgebet sang die Gemeinde gemeinsam „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Am Ende der Andacht durfte jede Familie ein Friedenslicht mit nach Hause nehmen, als Zeichen des Lichts, das von der Krippe in die Welt getragen wird.
Beitrag: BH
Bilder: AK