Der 2. Advent in der Gemeinde Hohenacker stand ganz im Zeichen der Silbernen Hochzeit von Colette und Dirk.
Die geladenen Gäste sorgten dafür, dass das Gotteshaus bis auf den letzten Platz belegt war und der Chor zusätzlich verstärkt war. Zur Vorbereitung auf den Gottesdienst trug dieser dann das schöne Lied vor „Von allen Seiten umgibst du mich“.
Nach dem Eingangsgebet verlas Gemeindevorsteher Jens Reissing das zu Grunde liegende Bibelwort aus Johannes 1, Vers 5, bei dem es um das Licht in der Finsternis geht, welches Jesus Christus personifiziert.
In seiner Predigt ging er zunächst darauf ein, dass bei einem Hochzeitsfest das Jubelpaar und die Begegnung im Vordergrund steht und dass die Gäste üblicherweise ein Geschenk mitbringen. Die Liebe jedoch, ist ein ganz wertvolles Geschenk.
Im Gottesdienst haben wir zusätzlich noch eine besondere Begegnung mit Gott, die sich, wie der Prophet es in der heiligen Schrift ausführt, auch in der Aussage äußert: „Dein Wort ist meine Speise“. Dadurch erfahren wir Segen und Stärkung. Im Advent zünden wir nach und nach die Kerzen einzeln an, so dass es immer heller wird und man mehr erkennen kann.
Als gläubige Christen sollen wir unser Licht leuchten lassen und unserem Nächsten helfen. Auch das Silberhochzeitspaar hat Lichter angezündet, eine Familie gegründet und viele Freunde um sich versammelt.
Einst wird nicht die Frage sein, wieviel Häuser wir gebaut haben, sondern wieviel Lichter der Liebe wir angezündet haben und unserem Nächsten gegenüber nach dem Vorbild Jesu gedient haben.
In einem weiteren Predigtbeitrag ging Priester Markus Hepp darauf ein, dass Jesus in die Welt kam, um ein Licht anzuzünden, und die Menschen nahmen ihn - bis auf ganz wenige - nicht auf. Und selbst als Jesus bei der Speisung der 5000 ein Wunder vollbrachte, fehlte bei vielen die Erkenntnis, das Licht zu ergreifen, obwohl sie dieses Wunder am eigenen Leib erleben konnten.
Nach dem heiligen Abendmahl wurde die Segnung zur Silbernen Hochzeit mit dem Chorlied „Jesus bleib in meinem Leben“ eingeleitet.
Priester Reissing erläuterte, dass man in einer Ehe auch Bodenhaftung braucht. Manchmal gibt es auf dem Boden auch mal Unordnung. Dann muss man aufräumen und Platz schaffen, so wie wir in unserem Herzen Platz schaffen, damit Jesus wirken kann. Bezogen auf unser Silberhochzeitspaar ist es ein Geschenk Gottes, dass man sich gegenseitig haben darf und dass diese Ehe mit 2 Kindern und vielen Freunden gesegnet ist. Eine erfolgreiche Ehe zu führen bedeutet konstant daran zu arbeiten, wie es das Hochzeitspaar unter Beweis gestellt hat. Die beständige Treue und Liebe zueinander wurde in der Handlung zum 25-jährigen Ehebund besonders gesegnet.
Nach dem Schlussgebet erfreute der Chor die Festgemeinde noch mit dem Lied „Gut, dass wir einander haben“.
Da unsere Silberbraut Colette zudem am gleichen Tag noch ihren Geburtstag feierte, konnte die ganze Gemeinde sie mit dem bekannten Geburtstagständchen „Happy Birthday“ beglücken. Mit vielen Glück- und Segenswünschen verabschiedeten wir das Silberpaar dann in ihren Festtag.
Beitrag LoN
Bilder FB