Zum Gottesdienst mit Bischof Matthias Grauer am ersten Donnerstagabend im August in Hohenacker war auch die Gemeinde Waiblingen eingeladen. Ein gemeinsamer Chor stimmte die Gottesdienstteilnehmer dann mit dem schönen Lied „Was auch künft’ge Zeiten bringen“ ein.
Für seine Predigt verwendete der Bischof ein Bibelwort aus Galater 6, in dem es darum geht, seine Lebenszeit möglichst darauf zu verwenden, Gutes an Anderen zu tun und dabei nicht müde zu werden.
Mit Hinweis auf den großen Festgottesdienst, der durch Stammapostel Schneider am Sonntag zuvor stattgefunden hatte, griff der Bischof nochmals die Bedeutung der Gemeinschaft und gegenseitigen Hilfestellung in den Gemeinden auf.
Je nach Lebenssituation haben wir unterschiedliche Lasten zu tragen und können zum einen darauf reagieren, in dem wir anderen beim Tragen dieser Last helfen, zum anderen aber auch selbst davon profitieren, wenn uns Andere beim Bewältigen der eigenen Sorgen und Probleme unterstützen. Dabei sollen wir nicht müde werden und wegschauen, sondern ein wachsames Auge haben, um die Notwendigkeit der Hilfestellung rechtzeitig zu erkennen.
Ein fortwährender Lastenausgleich kann die Gemeinde für uns zur Heimat werden lassen und uns Freude und Segen bringen. Dies dient auch der Vorbereitung auf eine „neue Zeit“ im ewigen Reich Gottes.
Nach dem Chorlied „O bilde mich mein Meister“ wurde der kürzlich für die Kirchengemeinde Waiblingen beauftragte Gemeindevorsteher zu einem Wortbeitrag an den Altar gebeten. Priester Simon Züfle ergänzte, dass wir Barmherzigkeit schon aus der Zeit Jesu kennen. Damals schon ermöglichten Helfer uneigennützig, den bedürftigen und kranken Seelen zu Jesus kommen zu können. Sollten wir „müde“ dabei werden Hilfe zu leisten, dann erhalten wir durch das Wort Gottes immer die notwendige Kraft.
In der Vorbereitung zum Heiligen Abendmahl verwies Bischof Grauer darauf, dass es nicht notwendig ist, die Sündenlast von anderen zu übernehmen. Jesus hat durch sein Opfer den Weg gelegt, dass alle Sünden von uns genommen werden, wenn wir diees Sakrament mit aufrichtigem Willen feiern.
Den Abschluss vom Gottesdienst setzte der Chor mit dem Lied „Gott mit uns, bis wir uns wiedersehn“. Freudig und gestärkt konnten sich die Teilnehmer dann vom Bischof und seinen Begleitern verabschieden.
Beitrag LoN
Bilder KoE