Die Gemeinde Hohenacker feierte gemeinsam mit dem Ehepaar Rebekka und Kevin, Ihren Kindern und vielen lieben Gästen Ende September das Fest der Silbernen Hochzeit. Musikalisch wurde dieser Gottesdienst durch ein Jugendorchester und den Gemeindechor umrahmt, was zu einer besonders festlichen Atmosphäre beitrug.
Nach dem Eingangsgebet verlas der Gemeindevorsteher Jens Reissing das kurze und prägnante Bibelwort aus Josua 24:
„Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.“
Dieses Bibelwort sollte sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst und die Segenshandlung der Silbernen Hochzeit ziehen.
Zunächst griff Vorsteher Jens Reissing das Chorlied „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet“ auf, nachdem er die Festgemeinde willkommen geheißen hatte. Als „Schirm“ Gottes erleben wir seine Fürsorge, die uns Vertrauen in unseren Glauben schenkt. Zudem können auch die Familie und die Gemeinde wie ein „Schirm“ Geborgenheit geben.
Der Prophet Josua, von dem das Bibelwort stammt, hielt standhaft zu Gott und seiner Lehre. In guten Zeiten kann das Wirken Gottes in unserem Bewusstsein schon mal in den Hintergrund geraten und es besteht die Gefahr, dass man Hilfe und Zerstreuung anderswo sucht. Josua hat jedoch seine Standhaftigkeit bewiesen, indem er und seine Familie dem Herrn dienten. Alles Dienen soll aus dem freien Willen kommen. Daraus kann uns auch Freude entstehen, die positiv auf andere Menschen ausstrahlt. So wie wir für unsere Familie auch in schwierigen Situationen da sind, so dient uns Gott auch trotz unserer Schwächen und Fehler. Damit bekennt er sich zu unserem Dienen.
In einem weiteren Predigtbeitrag ging Priester Markus Hepp darauf ein, dass gelebte Nächstenliebe nicht nur bedeutet, Angehörigen oder Freunden zu dienen, sondern unsere Hilfe auch anderen Menschen zuteilwerden zu lassen. Die Liebe dient gern und daraus empfängt man auch einen persönlichen Segen. Das sollte auch das Silber-Brautpaar an diesem Sonntag erleben.
Priester Eberspächer griff in einem Beitrag noch einmal das Bild des Schirmes auf. Der Schirm bietet einen Schutz vor Regen oder Sonne. Er macht den Unterschied aus. Übertragen auf den Glauben bedeutet das, dass wir eine besondere Zukunft unter dem Schirm Gottes haben dürfen. Das ist unsere Zuversicht.
Nach dem heiligen Abendmahl leitete ein Vortrag des Jugendorchesters und ein Wortbeitrag von den beiden Töchtern des Silberpaares „Du bist Anfang, du bist Ende …“ die Segenshandlung zur Silbernen Hochzeit ein.
Der stellvertretende Bezirksvorsteher Priester Reissing reflektierte, dass Gott in der Ehe unserer Geschwister so manche Dinge in die richtigen Bahnen gelenkt hat. In einer Ehe gibt es immer unterschiedliches Denken und Handeln, die Arbeit an der Gemeinsamkeit bringt jedoch die Freude und den Segen, der eine Ehe beflügeln kann.
Gott hat die Ehe mit drei Kindern gesegnet. So wie man sich bemüht, keines der Kinder zu bevorzugen oder zurückzusetzen, so segensreich kann in einer Ehe auch die Arbeit an der Gemeinsamkeit und der gegenseitigen Liebe sein.
Gottes Segen durften unsere Geschwister dann in der nachfolgenden Handlung empfangen.
Anschließend wurde „Ave Maria“ als musikalischer Vortrag von Familienangehörigen unseres Silberpaares vorgetragen. Das löste eine besondere Bewegung in der Festgemeinde aus.
Nach dem Schlussgebet erfreute der Chor mit dem Lied „Lobet den Herren“. Im Anschluss nach vielen Glück- und Segenswünschen an das Silberpaar konnten alle Teilnehmer noch beim anschließenden Sektempfang und Kaffee mit freudigen Gesprächen ausklingen lassen.
Beitrag LoN
Bilder FB