Am ersten Sonntag im April fand in Korb der Konfirmationsgottesdienst statt. Zu diesem Anlass waren die Gemeinden Schwaikheim und Remseck eingeladen. Aus den drei Gemeinden kamen insgesamt sieben Konfirmandinnen und Konfirmanden und zahlreiche Gäste.
Den Gottesdienst leitete der stellvertretende Bezirksvorsteher Michael Birk.
Er las dazu ein Bibelwort aus dem Johannesevangelium Kapitel 14, Vers 6a:
„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“
Priester Birk sprach zu Beginn jeden Konfirmanden einzeln an und wünschte jedem ein ganz persönliches Erlebnis. Er stellte auch gleich einen Bezug zum Textwort, indem er sagte, dass sich diese 7 Jugendlichen bewusst dafür entschieden haben hier zu sein, obwohl ihnen viele Wege offen gestanden hätten.
„Ich bin der Weg und die Wahrheit“ – Jesus ist der Weg in eine gute Zukunft, er gibt Orientierung – mit ihm sind wir immer auf dem richtigen Weg.
Er ist auch ein Weg der Demut, der Liebe sowie der Versöhnung und er gab uns das Gebot: „Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst.“!
Sein Weg ist der Weg des Glaubens; dazu gehören auch manchmal Zweifel und Unglaube. Als Beispiel diente Petrus, wie er damals zweifelte und plötzlich in den See gesunken ist. Jesus hat ihm geholfen und wird auch uns helfen, wenn wir unseren Weg gemeinsam mit ihm gehen.
Priester Birk bat Priester Kowarsch von Remseck zu einem Wortbeitrag und erläuterte, dass dieser jedes Jahr den Weg für eine Bergtour festlegt und diesen zusammen mit der Jugend geht.
Priester Kowarsch erzählte, dass er Jesus auch in die Berge mitnimmt und er dankbar ist, Gott immer als Stabilisator bei sich zu wissen. Den festlich geschmückten Gartenzaun vor dem Altar verglich er als Grenze zwischen der Geborgenheit mit einer festen Sicherheit im Glauben und auf der anderen Seite die Freiheit im Leben – beides sei wichtig und Jesus kann man jederzeit mitnehmen.
Hirte Udo Bayer aus Korb, der ebenfalls zu einem Predigtbeitrag gebeten wurde, machte die Vollkommenheit Jesus deutlich. Er gab den Hinweis gut zu überlegen, welchen Weg man mit wem einschlägt und dass Jesus den Konfirmanden jetzt einen Zettel zusteckt, so wie es früher in der Schule üblich war, wenn man jemanden mochte. Auf diesem Zettel steht: „Willst du mit mir gehen?“
Vor der Segenshandlung wurde noch der Brief des Stammapostels von der Konfirmandenlehrerin vorgelesen. Der stellvertretende Bezirksvorsteher gab daraufhin den Konfirmanden noch einen schönen Gedanken mit auf ihren Weg: „Denkt an das schönste Event, was ihr euch vorstellen könnt – ihr habt ein Ticket erhalten, das alles toppt und mit eurer Konfirmation versprecht ihr sorgfältig damit umzugehen und es sichtbar zu halten.“
Die jungen Christen bekannten sich vor Gott und allen Anwesenden mit dem Konfirmationsgelübde und jeder bekam den individuellen Segen zur Konfirmation.
Abschließend konnten alle Teilnehmenden die sieben Konfirmanden beglückwünschen. Der Festgottesdienst wurde umrahmt von Orchesterspiel und Chorgesang.