Die Adventszeit, welche durch besondere Lieder- und Musikvorträge in den Gottesdiensten bereichert wurde, fand im Weihnachtsgottesdienst einen festlichen Abschluss. Grundlage war das Bibelwort aus Philipper 2, 5 – 7: „Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.“
Eine schöne Einstimmung auf den Heiligen Abend konnten Besucherinnen und Besucher in der „Andacht zum Heiligen Abend“ erleben.
Vor der Feierstunde war bereits eine freudige Erwartung und eine feierliche Stimmung zu spüren. Zum Beginn der Andacht sangen alle das altbekannte Weihnachtslied „Herbei, o ihr Gläubigen…“
Nach Gebet und kurzer Einleitung auf das festliche Programm erklang mächtig das Stück „Hymne an die Nacht“, vorgetragen von Trompete und Orgel auf der Empore. Festliche Musikstücke, weihnachtliche Gedanken und Geschichten kamen zum Vortrag.
Im Mittelpunkt der Andacht stand das Krippenspiel „Gabriel will nicht“, das von jugendlichen Gemeindemitgliedern unter Einbeziehung der Gemeinde mit gemeinsamem Singen inhaltlich passender Weihnachtslieder vorgetragen wurde. Das Stück „Gabriel will nicht“ beinhaltet, kurz erklärt, dass der Erzengel Gabriel – himmlischer Bote Gottes - sich zunächst vehement weigerte, der jungen Maria die Botschaft zu bringen, dass sie den Gottessohn gebären wird. Jedoch im Lauf des Krippenspiels, unter Einwirkung vieler Engel, wurde Gabriel immer einsichtiger und zum Schluss war er richtig froh und glücklich, dass er diese so wertvolle und wichtige Botschaft der Maria überbringen durfte.
Allen Mitwirkenden und auch dem Organisationsteam sei ein herzliches Dankeschön für diese wohltuende und feierliche Andacht ausgesprochen.
Das gemeinsam gesungene Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ begleitete die Besucherinnen und Besucher in die weitere Heilige Nacht.
Bericht: HH
Bilder: SL