Am Sonntag, dem 1. Februar 2026, besuchte Bischof Grauer die Gemeinde Bad Cannstatt. Auffallend war die Intensität des Dankens, die der Bischof in das Eingangsgebet, aber auch in die weiteren, von ihm gesprochenen Gebete hat einfließen lassen.
Bischof Grauer stellte den Gottesdienst unter das Wort aus Markus 1, Verse 16 bis 18. Das vorgelesene Wort war zu Beginn des Wirkens Jesu entstanden und es heißt dort:
“Als er (gemeint ist Jesus Christus) am Galiläischen Meer entlangging sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu Ihnen: kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Und sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.“
Es geht hier um die durch Jesus Christus zum Beginn seines Wirkens auf Erden berufenen ersten Jünger. Weitere Berufungen folgten. Der Bischof machte in seiner Predigt immer wieder deutlich, dass die seinerzeit durch Jesus Christus geäußerten Rufe Gottes, so auch der Ruf zur Nachfolge, an Bedeutung nichts eingebüßt haben. Wie würden wir aber reagieren, wenn wir heute vor dieselbe Entscheidung gestellt und dieselbe Aufgabe gestellt bekommen würden, wie sie Petrus und seinem Bruder und anschließend auch anderen Menschen gestellt wurden, ohne zu wissen, was die Zukunft für uns bereithält?
Bischof Grauer rief den Vorsteher des Kirchenbezirks Stuttgart-Bad Cannstatt, Michael Birk, und den stellvertretenden Bezirksvorsteher, Priester Jens Reißing, zu weiteren Wortbeiträgen auf.
Der Frieden aus Gott und aus Jesus Christus wurde ganz besonders in der Feier des Heiligen Abendmahls erlebt. Bischof Grauer machte die Feier des Heiligen Abendmahls zu einem besonderen Erleben für alle.
Der Gottesdienst wurde, auch während des Dienens von Bischof Grauer sowie den von ihm zu Wortbeiträgen gerufenen weiteren Amtsträgern musikalisch in sehr harmonischer Weise durch Beiträge insbesondere des Orchesters und auch des Chores umrahmt.
Ein besonderes Gepräge für die Gemeinde Bad Cannstatt erhielt der Gottesdienst auch dadurch, dass ein in die Gemeinde zugezogener Diakon seinen Amtsauftrag bestätigt erhielt.
Bericht: CD
Bilder: SL