Am zweiten Donnerstag im März besuchte Bischof Matthias Grauer die Gemeinde Winnenden. Hierzu war die Gemeinde Berglen-Steinach eingeladen. Der Gottesdienst, den er an diesem Abend dort feierte, erhielt dadurch ein besonderes Gepräge, dass der ehemalige Gemeidevorsteher, Evangelist Thomas Ziegler, und seine Frau verabschiedet wurden. Als Repräsentant der Stadt Winnenden war deren Oberbürgermeister, Herr Hartmut Holzwarth, anwesend.
Als Grundlage für seine Predigt verwendete der Bischof Sprüche 23, 17.18: »Dein Herz sei nicht neidisch auf den Sünder, sondern trachte täglich nach der Furcht des Herrn; denn das Ende kommt noch und dann wird deine Hoffnung nicht zuschanden.«
In seiner Wortverkündigung betonte der Bischof wie wichtig es sei, auf das Ziel eines Weges zu achten. Ferner führte er aus, dass der Vergleich mit anderen die Gefahr von Neid in sich berge. Er empfahl den Versammelten, sich den Verfasser des 73. Psalms zum Vorbild zu nehmen. Dieser sei beim Betrachten der Frevler über deren Wohlergehen erstaunt gewesen. Erst als er in den Tempel gegangen und nach vorne geschaut habe, sei ihm bewusst geworden, dass es auf das Ende ankomme, so der Bischof weiter.
In ihren Predigtbeiträgen unterstrichen sowohl der Bezirksvorsteher, Bezirksevangelist Manfred Keim, als auch sein Stellvertreter, Priester Michael Birk, die Ausführungen des Bischofs.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls traten die Eheleute Ziegler vor den Altar. Bischof Grauer verabschiedete sie mit einem herzlichen Dank für ihr Engagement in der Kirchengemeinde und in der Ökumene. Sie erhielten als Zeichen der Wertschätzung einen Blumenstrauß. Danach richteten zwei Vetreter der Ökumene ebenfalls Dankesworte an die Eheleute und überreichten ihnen ein Geschenk.
Nach dem Gottesdienst nahmen viele der Besucher die Gelegenheit wahr, sich vom Bischof zu verabschieden und den Eheleuten Ziegler alles Gute in ihrer neuen Heimat Berlin zu wünschen.
Text: DB
Bilder: TS, ME