Mit „Cabernet Sauvignon“ begann die Orgel-Matinee am ersten Maisonntag – freilich nicht aus dem Glas, sondern aus der „California Wine Suite“ von Hans Uwe Hielscher, einem zeitgenössischen Komponisten, pfiffig und heiter gespielt von Andreas Ostheimer.
Das Instrument wurde als op. 1003 von der Firma Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth in March-Hugstetten erbaut und erstmals zur Weihe der Kirche am 29. März 2015 im Gottesdienst gespielt. Es ist nach den Orgeln in Filderstadt-Bonlanden und Stuttgart-Ost das dritte Instrument dieser Werkstatt in einer neuapostolischen Kirche.
Zum Festakt anlässlich der Weihe der neuen Kirche Stuttgart-Bad Cannstatt am 29.03.2015 waren Dekan Eckart Schultz-Berg von der Evangelischen Kirche und seitens der Katholischen Kirche der stellvertretende Stadtdekan, Monsignore Oliver Lahl, anwesend.
Zu den Klängen eines Orchesters füllte sich das in dezenten Farben gehaltene Oval des Kirchenschiffs an diesem Palmsonntag mit Menschen. Der anschließende, vom Orchester begleitete Chorvortrag: »Tut mir auf die schöne Pforte« passte sowohl zum Palmsonntag als auch zum Wiederbezug der am bisherigen Platz neu errichteten Kirche in der Bad Cannstatter Dennerstraße. Dann hörten die Gottesdienstteilnehmer zum ersten Mal die weichen Klänge der zum Teil neu aufgebauten Pfeifenorgel.